Zum Inhalt springen

Woidke und Redmann fordern „radikale Kehrtwende“ – Springer: „Bürger wollen Macher, keine Mahner“

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) und Innenminister Jan Redmann (CDU) fordern in einem gemeinsamen Gastbeitrag für die WELT eine „radikale Kehrtwende“ in der Politik. Ausgerechnet der aktuelle Brandenburg-Monitor zeigt jedoch, wie die Bürger den politischen Kurs in ihrem …

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) und Innenminister Jan Redmann (CDU) fordern in einem gemeinsamen Gastbeitrag für die WELT eine „radikale Kehrtwende“ in der Politik. Ausgerechnet der aktuelle Brandenburg-Monitor zeigt jedoch, wie die Bürger den politischen Kurs in ihrem eigenen Verantwortungsbereich bewerten: 54 Prozent sehen Brandenburg auf dem falschen Weg, 51 Prozent sind mit der Arbeit der Landesregierung unzufrieden. 76 Prozent der Brandenburger halten den Staat für überfordert.

Der Landesvorsitzende der AfD-Brandenburg, René Springer, erklärt dazu:

„Woidke und Redmann schreiben gemeinsam einen Zeitungsartikel über die notwendige ‚radikale Kehrtwende‘. Angesichts der Zahlen des Brandenburg-Monitors grenzt das an Satire. Eine Mehrheit der Brandenburger ist mit der Arbeit der Landesregierung unzufrieden und drei von vier Brandenburgern halten den Staat für überfordert.

Vielleicht sollten Woidke und Redmann deshalb weniger Ratschläge nach Berlin schicken und zunächst vor der eigenen Haustür kehren. Die Bürger wollen Macher, keine Mahner. Wer selbst regiert und gleichzeitig eine radikale Kehrtwende fordert, stellt seiner eigenen Politik kein besonders gutes Zeugnis aus.

Brandenburg braucht tatsächlich einen Kurswechsel: für sichere Straßen und Schulen, eine starke Wirtschaft, bezahlbare Energie, gute Bildung und einen handlungsfähigen Staat. Dafür braucht es aber mehr als einen gemeinsamen Gastbeitrag.“