Die USA erlauben angesichts des stark gestiegenen Ölpreises Ländern zeitlich befristet den Kauf von derzeit per Schiff transportiertem russischen Öl. Um das Angebot auf dem Weltmarkt zu verbessern, dürfen Länder zeitweise russisches Öl kaufen, das sich bereits auf Schiffen befindet, wie …
Die USA erlauben angesichts des stark gestiegenen Ölpreises Ländern zeitlich befristet den Kauf von derzeit per Schiff transportiertem russischen Öl. Um das Angebot auf dem Weltmarkt zu verbessern, dürfen Länder zeitweise russisches Öl kaufen, das sich bereits auf Schiffen befindet, wie Finanzminister Scott Bessent auf der Plattform X mitteilte. Die befristete Ausnahme von US-Sanktionen soll bis zum 11. April gelten.
Der Landesvorsitzende der AfD-Brandenburg, René Springer, kommentiert:
„Die AfD hat sich von Anfang an gegen die Russland-Sanktionen ausgesprochen, weil sie vor allem der eigenen Wirtschaft schaden und kaum politischen Einfluss auf Russland haben. Besonders deutlich zeigt sich das am Beispiel der PCK-Raffinerie in Schwedt, deren Zukunft durch die Sanktionspolitik massiv gefährdet wurde.
Wenn selbst die USA Sanktionen zeitweise lockern, zeigt das, wie pragmatisch andere Länder ihre eigenen wirtschaftlichen Interessen vertreten. Genau diesen Ansatz erwarten wir auch von der Europäischen Union und der Bundesregierung. Das heißt, wir fordern eine unbefristete Aufhebung der Sanktionen. Nur so hat das PCK eine Zukunft.
Für uns ist klar: Die Energieversorgung und die Arbeitsplätze in Ostdeutschland müssen Priorität haben. Die Politik muss endlich zu einer realistischen Energie- und Sanktionspolitik zurückkehren, die die Interessen unseres Landes und unserer Industrie schützt.“