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Springer: Wilke muss sich bei Bas gegen die Minijob-Pläne durchsetzen

Die Alterssicherungskommission empfiehlt, den Sonderstatus von Minijobs weitgehend abzuschaffen. Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) will diese Empfehlungen möglichst vollständig umsetzen. In Brandenburg gibt es 132.701 Minijobber. Der Landesseniorenrat warnt besonders vor Nachteilen für …

Die Alterssicherungskommission empfiehlt, den Sonderstatus von Minijobs weitgehend abzuschaffen. Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) will diese Empfehlungen möglichst vollständig umsetzen. In Brandenburg gibt es 132.701 Minijobber. Der Landesseniorenrat warnt besonders vor Nachteilen für Erwerbsminderungsrentner, während Sozialminister René Wilke (SPD) auf den noch fehlenden Gesetzentwurf verweist.

Der Landesvorsitzende der AfD Brandenburg, René Springer, erklärt dazu:

„René Wilke macht es sich zu einfach. Seine Parteivorsitzende Bärbel Bas will die Empfehlungen der Rentenkommission möglichst vollständig umsetzen – einschließlich der weitgehenden Abschaffung der heutigen Minijobs. Darauf kann Wilke schon jetzt reagieren.

Für Rentner und Erwerbsgeminderte droht weniger Netto vom Zuverdienst. Gerade Menschen mit Erwerbsminderungsrente können ihre Arbeitszeit nicht einfach erhöhen, um zusätzliche Abzüge auszugleichen. Ihnen das Weiterarbeiten finanziell zu erschweren, ist sozialpolitisch widersinnig.

Wilke muss sich jetzt bei Bas für die Betroffenen in Brandenburg einsetzen: Hände weg vom Zuverdienst der Rentner und Erwerbsgeminderten. Wer trotz Rente oder gesundheitlicher Einschränkungen arbeiten kann und will, soll davon finanziell profitieren.“