In der Gemeindevertretung des ostbrandenburgischen Ortes Steinhöfel haben der stellvertretende Kreisvorsitzende der AfD, Matthias Natusch, und die als Einzelbewerberin gewählte, aber der Partei Die Linke angehörende Gemeindevertreterin Bettina Lehmann eine gemeinsame Fraktion gebildet, die sich …
In der Gemeindevertretung des ostbrandenburgischen Ortes Steinhöfel haben der stellvertretende Kreisvorsitzende der AfD, Matthias Natusch, und die als Einzelbewerberin gewählte, aber der Partei Die Linke angehörende Gemeindevertreterin Bettina Lehmann eine gemeinsame Fraktion gebildet, die sich „Vernunft und Verantwortung“ nennt.
Der Landesvorsitzende der AfD-Brandenburg, René Springer, erklärt dazu:
„Für den Landesvorstand der AfD-Brandenburg ist das kein Grund zur Aufregung. Matthias Natusch hat gegen keine Regel verstoßen. Im Gegenteil: Die Bildung der Fraktion ‚Vernunft und Verantwortung‘ folgt einem Grundprinzip der AfD – mit jedem zusammenzuarbeiten, der es gut mit unserem Land meint.
Wer Argumente hat, braucht keine politischen Brandmauern. Die AfD wäre schlecht beraten, sich zu verstecken, wo das politische Prinzip der ‚Brandmauer‘ längst gescheitert ist und selbst in der CDU zunehmend in Frage gestellt wird.
Im Übrigen geht es in Gemeindevertretungen nicht um Grundsatzprogramme, sondern um Lösungen für konkrete lokale Probleme. Der Landesvorstand wünscht Bettina Lehmann und Matthias Natusch viel Erfolg!“
Hinweis: In der zuvor versendeten Pressemitteilung wurde der Name der Fraktion fälschlicherweise als „Zukunft und Verantwortung“ angegeben. Richtig ist „Vernunft und Verantwortung“. Wir bitten, diesen Fehler zu entschuldigen.