IG Metall verliert Betriebsratswahl bei Tesla: SPD-nahe Gewerkschaften verlieren Rückhalt bei den Arbeitnehmern
IG Metall verliert Betriebsratswahl bei Tesla:
SPD-nahe Gewerkschaften verlieren Rückhalt bei
den Arbeitnehmern
Bei der Betriebsratswahl im Tesla-Werk in Grünheide hat die Liste „Giga United“ 16 der 37 Sitze gewonnen. Die IG Metall kommt nur noch auf 13 Sitze und verliert damit ihre bisherige Stellung als stärkste Kraft.
Der Landesvorsitzende der AfD-Brandenburg, René Springer, kommentiert dies wie folgt:
„Dass die SPD-nahe IG Metall im Tesla-Werk an Zustimmung verliert, überrascht nicht. Gewerkschaften, deren oberstes politisches Ziel der Kampf gegen Rechts und insbesondere gegen die AfD ist, vertreten immer weniger die Interessen von Arbeitnehmern und Betrieben.
Die Beschäftigten in unseren Industriebetrieben haben ganz andere Sorgen: sichere Arbeitsplätze, wettbewerbsfähige Unternehmen, mehr Kaufkraft und bezahlbare Energie. Statt sich diesen Themen entschlossen zu widmen, betreiben viele DGB-Gewerkschaften parteipolitische Kampagnen.
Der Wahlausgang bei Tesla ist deshalb ein deutliches Signal: Arbeitnehmer erwarten eine Interessenvertretung, die sich wieder konsequent für Industrie, Arbeitsplätze, faire Löhne und gute Arbeitsbedingungen einsetzt – und nicht für ideologische Nebenkriegsschauplätze.“