Nach Großbeeren fordert nun auch der CDU-Ortsverband Mühlenbecker Land in einem Brandbrief Konsequenzen von Friedrich Merz. Schon im April 2025 hatte der CDU-Kreisverband Potsdam-Mittelmark Zweifel am versprochenen Politikwechsel geäußert und ein Mitgliedervotum über den Koalitionsvertrag verlangt.
Nach Großbeeren fordert nun auch der CDU-Ortsverband Mühlenbecker Land in einem Brandbrief Konsequenzen von Friedrich Merz. Schon im April 2025 hatte der CDU-Kreisverband Potsdam-Mittelmark Zweifel am versprochenen Politikwechsel geäußert und ein Mitgliedervotum über den Koalitionsvertrag verlangt.
Der Landesvorsitzende der AfD-Brandenburg, René Springer, erklärt dazu:
„Ich begrüße, dass die CDU-Basis in Brandenburg nicht länger schweigt. Ihre Mitglieder müssen den Bürgern vor Ort erklären, warum aus dem angekündigten Politikwechsel ein Weiter-so mit der SPD und gebrochene Wahlversprechen geworden sind. Ihr Unmut ist berechtigt.
Wer aber nur Merz kritisiert, übersieht, dass das Problem nicht allein in Berlin, sondern auch in Potsdam sitzt und Jan Redmann heißt: Die CDU steht im Land wie im Bund für ein Weiter-so – ohne echten Reformwillen, dafür mit hoher Brandmauer.
Wenn die CDU-Basis in Brandenburg etwas verändern will, muss sie bei ihrer eigenen Landesführung anfangen. Ein weiterer Brandbrief wird nichts ändern, solange auf Kritik von unten Rückendeckung von Redmann für die Parteiführung in Berlin kommt. Die CDU-Basis hat das Problem erkannt. Jan Redmann aber irrlichtert weiter, wie der Philipp Amthor Brandenburgs.“