Bei den Bürgermeisterwahlen am 21. September hat die AfD Brandenburg ein starkes Ergebnis in Frankfurt (Oder) erzielt: Der AfD-Kandidat Wilko Möller zieht dort mit über 30 Prozent in die Stichwahl um das Amt des Oberbürgermeisters ein. In Potsdam, Glienicke/Nordbahn und Velten kommen die …
Bei den Bürgermeisterwahlen am 21. September hat die AfD Brandenburg ein starkes Ergebnis in Frankfurt (Oder) erzielt: Der AfD-Kandidat Wilko Möller zieht dort mit über 30 Prozent in die Stichwahl um das Amt des Oberbürgermeisters ein. In Potsdam, Glienicke/Nordbahn und Velten kommen die AfD-Kandidaten trotz ihrer guten Wahlkämpfe nicht in die Stichwahl.
Der Landesvorsitzende der AfD Brandenburg, René Springer, erklärt:
„Wir freuen uns, dass es Wilko Möller in Frankfurt (Oder) gelungen ist, mit knapp über 30 Prozent in die Stichwahl einzuziehen. Das konnte auch Innenminister René Wilke mit seiner wilden Schmutzkampagne gegen die AfD nicht verhindern. Jetzt werden wir alle Register ziehen, um Wilko Möller zum Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt (Oder) zu machen.
Bei den übrigen Wahlen hatten wir uns natürlich mehr erhofft. Wir wissen aber: Bürgermeisterwahlen hängen stark von der Bekanntheit der Personen ab. Unsere Kandidaten sind jedoch meist Newcomer, denen die Bekanntheit noch fehlt. Aufgrund der Brandmauer der Kartellparteien wählen viele Bürger auch taktisch, weil sie fürchten, dass die AfD geringere Chancen hat, wenn sich die Altparteien zusammentun, nur um den Kandidaten der AfD in der Stichwahl zu verhindern.
Die Brandmauer hat aber keine Ewigkeitsgarantie. Wir werden bei den kommenden Wahlen noch eine große Schippe drauflegen und deutlicher als bisher dafür werben, dass es die notwendigen Veränderungen nur mit der AfD gibt.
Bei allen Wahlen am heutigen Abend zeigte sich wieder einmal eine erstaunliche Diskrepanz zwischen Briefwahl und Urnenwahl – und immer deutlich zum Nachteil der AfD. Das bestärkt uns in unserer Forderung, die Briefwahl in ihrer heutigen Form abzuschaffen.“