In Brandenburg sind 231 Hausärzte älter als 66 Jahre. Dennoch sollen im Rahmen der beschlossenen Landarztquote ab 2027 zunächst lediglich vier Studienplätze pro Jahr vergeben werden.
In Brandenburg sind 231 Hausärzte älter als 66 Jahre. Dennoch sollen im Rahmen der beschlossenen Landarztquote ab 2027 zunächst lediglich vier Studienplätze pro Jahr vergeben werden.
Der Landesvorsitzende der AfD Brandenburg, René Springer, erklärt dazu:
„Vier Landarztplätze sind angesichts der bevorstehenden Ruhestandswelle ein Tropfen auf den heißen Stein. Wer heute keinen Hausarzt findet, kann mit diesem Versprechen nichts anfangen. Bereits im Dezember 2024 hat die AfD-Fraktion eine Landarztquote von mindestens zehn Prozent, 50 Landarztstipendien und eine Ausweitung des Förderprogramms auf weitere medizinische Fachrichtungen beantragt.
Für die Bürger bedeutet der Ärztemangel längere Wege, überfüllte Praxen und die Sorge, im Krankheitsfall keinen Hausarzt mehr zu finden. Neben zusätzlichen Studien- und Stipendienplätzen braucht Brandenburg deshalb Sofortmaßnahmen: weniger Bürokratie, damit Ärzte mehr Zeit für ihre Patienten haben, sowie gezielte Unterstützung bei Praxisübernahmen und Niederlassungen im ländlichen Raum. Die Landesregierung muss aufhören, den Mangel nur zu verwalten.“
Den Antrag der AfD-Fraktion „Ärztliche Versorgung auf dem Lande sichern und Landärzte fördern“ (Drucksache 8/198 vom 10. Dezember 2024) finden Sie hier.